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Hiermit laden wir alle ADFC Mitglieder zu unserer Mitgliederversammlung ein.

Die Mitgliederversammlung findet am 4. Februar um 19 Uhr in der Gaststätte Glück Auf (Alter Steinweg 29, 08056 Zwickau) statt.

Tagesordnung

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Wahl eines/r Versammlungsleiters/in

3. Wahl der Protokollführung

4. Beschluss der Tagesordnung

5. Rechenschaftsbericht des Vorstandes

6. Entlastung des Vorstandes

7. Wahl des neuen Vorstandes

8. Anträge der Mitglieder*

9. Wahl des Delegierten zur Landesdelegiertenversammlung

10. Aktivitäten 2019

11. Haushalt 2019

12. Sonstiges

  • Gestaltung unserer Website
  • Projekt "Lastenrad"
  • Terminabsprache/Routenplanung für Fahrradkonzert 2021
  • Projekt "Lieblingsrunde" – Angebot einer Seite mit schönen Touren in und um Zwickau

 *Jedes Vereinsmitglied kann lt. Satzung bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich Anträge zur Tagesordnung stellen.

 

Die Freie Presse Hohenstein-Ernstthal berichtete am 10.12.19, dass der Freistaat Sachsen den Bau eines neuen Radweges von Heinrichsort in Richtung Lichtenstein entlang der S255 bezahlen will. Das Vorhaben steckt aktuell im Planfeststellungsverfahren. Mit dem Baubeginn rechnet man allerdings erst in fünf Jahren.
(Quelle: https://www.freiepresse.de/zwickau/hohenstein-ernstthal/der-neue-radweg-koennte-leben-retten-artikel10678665)

Bushaltestelle "Einmündung Kirchstraße" an der B93 in Wilkau-Haßlau
In Wilkau-Haßlau an der Schneeberger Straße befanden sich bis zum Oktober 2019 noch Metallgitter, die die Bushaltestelle "Einmündung Kirchstraße" von der Fahrbahn trennten und vermutlich zur Binnenentwässerung der Hochwasserschutzmauer dienten. Diese wurden nun gegen Betonelemente ausgetauscht, die in Längsrichtung mehrere lange Abwasserschlitze hintereinander aufweisen. Da die Schlitze 3 cm breit sind, bilden sie eine gefährliche Falle für Fahrradfahrer. Die Fotos illustrieren, wie ein Rennrad mit beiden Rädern tief versinkt, aber auch ein Reiserad durchaus in Gefahr geraten kann. Hierzu gab es bereits eine kritische Leserzuschrift auf der Lokalseite der "Freie Presse". Da es sich um die Bundesstraße B93 handelt, ist das Sächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASUV) zuständig. Wie die örtlichen ADFC-Mitglieder vom Wilkau-Haßlauer Bürgermeister Stefan Feustel erfuhren, begründete das LASUV die neuen Betonelemente damit, dass diese zertifiziert und zugelassen seien. Die Betonelemente seien aufgrund ihrer hellen Färbung für jeden Fahrradfahrer deutlich sichtbar. Diese könnten sich deshalb entsprechend vorsehen und wären selbst Schuld, wenn sie aufgrund der Schlitze stürzen würden. Die vorher angebrachten Metallgitter würde sich leicht lockern und wären auch schon bei der Überfahrt von Schwerlast-KFZ herausgespringen. Die Betonelemente seien deshalb die beste bauliche Lösung, weshalb diese zukünftig an allen Bushaltestellen angebracht würden, für die eine solche Entwässerung notwendig sei.
Der örtliche ADFC findet diese Antwort nicht akzeptierbar. Die Verantwortlichen sollten dringend eine bessere Lösung finden, bevor hier ein Unfall geschieht! Warum muss immer erst etwas passieren, ehe man solche Baufehler wieder korrigiert?
 
Versunkenes Rennrad

Im Frühjahr 2019 wurde auf dem oberen Abschnitt der Döhnerstraße zwischen der Antonstraße und der Julius-Seifert-Straße eine echte Einbahnstraße ohne Zulassung des Radverkehrs in Gegenrichtung angeordnet.

Zur Fahrradtour der Oberbürgermeisterin mit Bürgern am 18. 06. 2019 überreichte der ADFC Sachsen, Ortsgruppe Zwickau Frau Dr. Findeiß beiliegendes Schreiben vom 17. 06. 2019, das uns am 17. 07. 2019 beantwortet wurde.

Brief an OB

Antwort der OB

In diesem Schreiben sind aus Sicht der ADFC Ortsgruppe Zwickau einige Sachverhalte nicht korrekt dargestellt worden:

  1. Breite der Fahrbahn:
    Auf dem betreffenden Abschnitt der Döhnerstraße oberhalb der Antonstraße wurden von uns am 19. 07. 2019 folgende Fahrbahnbreiten gemessen:
    · ca. 20 m oberhalb der Antonstraße 7,35 m,
    · etwa in Straßenmitte: 7,35 m,
    · ca. 15 m unterhalb der Julius-Seifert-Straße 7,20 m.
    Damit verbleibt zwischen den beidseitig parkenden Kfz eine Fahrgassenbreite von ca. 3,00 – 3,80 m (je nach Breite der parkenden Kfz).
  2. Die Voraussetzungen zur Öffnung von Einbahnstraßen wurden mit der StVO-Novelle 2009 reduziert auf folgende Punkte (siehe Verwaltungsvorschrift der StVO (VwV-StVO) zu Zeichen 220 (Einbahnstraße)). Diese sind in jedem Fall vor der Zulassung des Radverkehrs in Gegenrichtung von Einbahnstraßen zu prüfen. Die Ergebnisse der mehrmaligen Prüfungen durch die ADFC-Ortsgruppe Zwickau sind im Folgenden kursiv dargestellt:
  • Angeordnete Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h

Auf dem betreffenden Abschnitt gibt es zurzeit keine angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzung auf höchstens 30 km/h. Eine Integration dieses Straßenabschnitts in die bereits seit über 20 Jahren vorhandene 30 km/h-Zone der Julius-Seifert-Straße und nördlich davon ist kurzfristig machbar und sinnvoll.

  • Ausreichende Begegnungsbreite

Eine genaue Breitenangabe nennt der Gesetzgeber nicht. Nur im Fall von Linienbusverkehr und nennenswertem Schwerlastverkehr ist eine durchgängige Mindestbreite der Fahrgasse von 3,50 m erforderlich. Dies ist in der Döhnerstraße nicht gegeben.

  • Wo erforderlich, ist Schutzraum anzulegen

Bei der oben genannten Breite der Fahrgasse von 3,00 – 3,80 m ist der Begegnungsfall Pkw – Radfahrer auf der gesamten Strecke jederzeit möglich. Als Schutzraum zählen in vergleichbaren Fällen auch Parklücken zwischen Pkw und Grundstückszufahrten.

  • übersichtliche Verkehrsführung

Der Abschnitt der Döhnerstraße verläuft geradlinig. Die entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer können sich auch bei Dunkelheit und schlechter Sicht jederzeit rechtzeitig sehen. Die notwendigen Sichtfelder an den Einmündungen sind bei reduzierter Geschwindigkeit gegeben.

Die Fahrradakademie als Fortbildungseinrichtung des Bundesministeriums für Verkehr (BMVI) für die Landkreise und Kommunen schreibt bei Vorliegen oben genannter Voraussetzungen:

  • Es liegt keine außerordentliche Gefahrenlage vor.
  • Es gibt keine zwingende Gebotenheit des Einfahrtverbots.
  • Es besteht eine Verpflichtung zur Öffnung der Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung (§§ 45 Abs.1 u.9 StVO). Anderenfalls liegt ein unverhältnismäßiger Eingriff in den Straßenverkehr vor.

Die PDF-Dokumentation der Fahrradakademie zur StVO-Novelle 2009 als Schulungsunterlagen für die Kommunen und Landkreise liegt bei. Auf Seite 16 ist alles Wichtige zur Öffnung von Einbahnstraßen zu lesen.

PDF-Dokumentation

Fazit:

Der Radverkehr ist in jedem Fall im oberen Abschnitt der Döhnerstraße in Gegenrichtung zur Einbahnstraße zuzulassen. Auch in den unzähligen Jahren vor der Anordnung der Einbahnstraße gab es zwischen Radfahrern und entgegenkommenden Kfz keine Konflikte.

Eine Änderung der derzeitigen Parkordnung ist nicht notwendig und auch nicht hilfreich. Breitere Fahrbahnen führen stets zu einer höheren Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs.

Einen Verweis des Radverkehrs auf benachbarte Straßen ist noch nie hilfreich gewesen. Umwege, da sie länger sind, führen immer zu zusätzlichen Gefährdungen des Radverkehrs.

Die ADFC-Ortsgruppe Zwickau erwartet, dass auch alle anderen Einbahnstraßen im Nebenstraßennetz von Zwickau nach durchgeführter Einzelfallprüfung geöffnet werden. Im Fahrradklima-Test 2018 des ADFC erhielt die Stadt Zwickau bei der Frage nach geöffneten Einbahnstraßen in ihrer Kategorie die schlechteste Bewertung.

(Pressemitteilung des ADFC Zwickau)

Wir trauern um Steffen, der am 5. Juni 2019 nach kurzer, schwerer Krankheit viel zu früh von uns gegangen ist. Mit ihm haben wir eine wichtige Stütze unserer kleinen Zwickauer Ortsgruppe des ADFC Sachsen verloren.  
Vor vielen Jahren lernten wir ihn auf einer unserer Radtouren kennen. Es gefiel ihm bei uns und er kam wieder. Später organisierte er selbst Radtouren für den ADFC und engagierte sich für die Arbeit in unserer Ortsgruppe. Aus den gemeinsamen Radtouren entwickelte sich eine tiefe Freundschaft, die uns weit über das Radfahren hinaus verband. Wir danken ihm und werden ihn nie vergessen.
Unser Beileid gilt seiner Frau Karin, die ihm bis zum Schluss aufopferungsvoll beiseitestand und wünschen ihr von ganzem Herzen viel Kraft und Zuversicht.

Ab sofort können im Rad's Keller in Mülsen während den Geschäftszeiten die Akkus von E-Bikes geladen werden. Dank der Unterstützung der Bike-Profis von Zwickau stehen auch Ladegeräte von namhaften Herstellern zur Verfügung. Des Weiteren besteht ab sofort die Möglichkeit E-Autos zu laden - mit bis zu 32 kWh Ladekapazität für die Gäste des Rad's Keller.