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Zu unserer Weihnachtsfeier laden wir alle ADFC Mitglieder, Freunde und Radelbegeisterte herzlich ein.

Die Weihnachtsfeier findet am 4. Dezember 2019 ab 19 Uhr im Schnitzelparadies in Zwickau statt.

Wir bitten bis zum 30. November 2019 um eine verbindliche Anmeldung bei Ute Gubick.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Wann: 4. Dezember 2019 ab 19 Uhr

Wo: Schnitzelparadies,  Johannisstraße 16, 08056 Zwickau

Wie: Verbindliche Anmeldung bis 30. November

Wenn es eine Radtour zu vermelden gibt, dann informieren wir natürlich auch über Wahlkampf-Veranstaltungen:

Am 17. August gibt es eine GRÜNE Radtour im Wahlkreis 8 mit Wolfgang Wetzel. Also dort, wo er als Direktkandidat zur Landtagswahl antritt. Start ist 10.00 Uhr am Bahnhof Glauchau. Von dort geht es auf dem Radweg "Sächsische Städteroute" über Gesau, Höckendorf, Waldsachsen und Gosel nach Ponitz, das schon kurz hinter der Landesgrenze in Thüringen liegt.

In Ponitz ist Bauer Fritjof Dittrich Geschäftsführer der Agrargenossenschaft und wird auch selbst mitradeln. Sein Betrieb wirtschaftet konventionell, aber naturbewusster als die meisten Agrarindustriebetriebe: Seit vielen Jahren schon wird auf Boden schädigendes Tiefpflügen verzichtet und der Einsatz von Pflanzengiften wurde deutlich reduziert. "Bauer Fritjof" lädt zur Besichtigung von Feldern und Liegenschaften der Agrargenossenschaft Ponitz eG ein und steht als Ansprechpartner für landwirtschaftliche Themen zur Verfügung.

Von Glauchau Bhf. sind es 17 Kilometer, hin und zurück also 34. Asphalt- und Schotterpisten, Feldwege; geht mit jedem Tourenrad. Konditionelle Anforderung leicht bis mittel. Pro Strecke gibt es je einen Anstieg über einige Hundert Meter Straße, wo Schieben keine Schande wäre. Wunderschöne Landschaft im Nordwesten unseres Landkreises, schön sanierte historische Häuser in den Dörfern. Die Kirche in Ponitz beherbergt eine Silbermann-Orgel, auch ein Schloss gibt es dort. Gastronomie zur Stärkung für die Rückfahrt ist vorhanden.

(Quelle: https://www.facebook.com/wolfgang.wetzel.gruene/posts/632260200617198)

Im Frühjahr 2019 wurde auf dem oberen Abschnitt der Döhnerstraße zwischen der Antonstraße und der Julius-Seifert-Straße eine echte Einbahnstraße ohne Zulassung des Radverkehrs in Gegenrichtung angeordnet.

Zur Fahrradtour der Oberbürgermeisterin mit Bürgern am 18. 06. 2019 überreichte der ADFC Sachsen, Ortsgruppe Zwickau Frau Dr. Findeiß beiliegendes Schreiben vom 17. 06. 2019, das uns am 17. 07. 2019 beantwortet wurde.

Brief an OB

Antwort der OB

In diesem Schreiben sind aus Sicht der ADFC Ortsgruppe Zwickau einige Sachverhalte nicht korrekt dargestellt worden:

  1. Breite der Fahrbahn:
    Auf dem betreffenden Abschnitt der Döhnerstraße oberhalb der Antonstraße wurden von uns am 19. 07. 2019 folgende Fahrbahnbreiten gemessen:
    · ca. 20 m oberhalb der Antonstraße 7,35 m,
    · etwa in Straßenmitte: 7,35 m,
    · ca. 15 m unterhalb der Julius-Seifert-Straße 7,20 m.
    Damit verbleibt zwischen den beidseitig parkenden Kfz eine Fahrgassenbreite von ca. 3,00 – 3,80 m (je nach Breite der parkenden Kfz).
  2. Die Voraussetzungen zur Öffnung von Einbahnstraßen wurden mit der StVO-Novelle 2009 reduziert auf folgende Punkte (siehe Verwaltungsvorschrift der StVO (VwV-StVO) zu Zeichen 220 (Einbahnstraße)). Diese sind in jedem Fall vor der Zulassung des Radverkehrs in Gegenrichtung von Einbahnstraßen zu prüfen. Die Ergebnisse der mehrmaligen Prüfungen durch die ADFC-Ortsgruppe Zwickau sind im Folgenden kursiv dargestellt:
  • Angeordnete Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h

Auf dem betreffenden Abschnitt gibt es zurzeit keine angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzung auf höchstens 30 km/h. Eine Integration dieses Straßenabschnitts in die bereits seit über 20 Jahren vorhandene 30 km/h-Zone der Julius-Seifert-Straße und nördlich davon ist kurzfristig machbar und sinnvoll.

  • Ausreichende Begegnungsbreite

Eine genaue Breitenangabe nennt der Gesetzgeber nicht. Nur im Fall von Linienbusverkehr und nennenswertem Schwerlastverkehr ist eine durchgängige Mindestbreite der Fahrgasse von 3,50 m erforderlich. Dies ist in der Döhnerstraße nicht gegeben.

  • Wo erforderlich, ist Schutzraum anzulegen

Bei der oben genannten Breite der Fahrgasse von 3,00 – 3,80 m ist der Begegnungsfall Pkw – Radfahrer auf der gesamten Strecke jederzeit möglich. Als Schutzraum zählen in vergleichbaren Fällen auch Parklücken zwischen Pkw und Grundstückszufahrten.

  • übersichtliche Verkehrsführung

Der Abschnitt der Döhnerstraße verläuft geradlinig. Die entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer können sich auch bei Dunkelheit und schlechter Sicht jederzeit rechtzeitig sehen. Die notwendigen Sichtfelder an den Einmündungen sind bei reduzierter Geschwindigkeit gegeben.

Die Fahrradakademie als Fortbildungseinrichtung des Bundesministeriums für Verkehr (BMVI) für die Landkreise und Kommunen schreibt bei Vorliegen oben genannter Voraussetzungen:

  • Es liegt keine außerordentliche Gefahrenlage vor.
  • Es gibt keine zwingende Gebotenheit des Einfahrtverbots.
  • Es besteht eine Verpflichtung zur Öffnung der Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung (§§ 45 Abs.1 u.9 StVO). Anderenfalls liegt ein unverhältnismäßiger Eingriff in den Straßenverkehr vor.

Die PDF-Dokumentation der Fahrradakademie zur StVO-Novelle 2009 als Schulungsunterlagen für die Kommunen und Landkreise liegt bei. Auf Seite 16 ist alles Wichtige zur Öffnung von Einbahnstraßen zu lesen.

PDF-Dokumentation

Fazit:

Der Radverkehr ist in jedem Fall im oberen Abschnitt der Döhnerstraße in Gegenrichtung zur Einbahnstraße zuzulassen. Auch in den unzähligen Jahren vor der Anordnung der Einbahnstraße gab es zwischen Radfahrern und entgegenkommenden Kfz keine Konflikte.

Eine Änderung der derzeitigen Parkordnung ist nicht notwendig und auch nicht hilfreich. Breitere Fahrbahnen führen stets zu einer höheren Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs.

Einen Verweis des Radverkehrs auf benachbarte Straßen ist noch nie hilfreich gewesen. Umwege, da sie länger sind, führen immer zu zusätzlichen Gefährdungen des Radverkehrs.

Die ADFC-Ortsgruppe Zwickau erwartet, dass auch alle anderen Einbahnstraßen im Nebenstraßennetz von Zwickau nach durchgeführter Einzelfallprüfung geöffnet werden. Im Fahrradklima-Test 2018 des ADFC erhielt die Stadt Zwickau bei der Frage nach geöffneten Einbahnstraßen in ihrer Kategorie die schlechteste Bewertung.

(Pressemitteilung des ADFC Zwickau)

Wir trauern um Steffen, der am 5. Juni 2019 nach kurzer, schwerer Krankheit viel zu früh von uns gegangen ist. Mit ihm haben wir eine wichtige Stütze unserer kleinen Zwickauer Ortsgruppe des ADFC Sachsen verloren.  
Vor vielen Jahren lernten wir ihn auf einer unserer Radtouren kennen. Es gefiel ihm bei uns und er kam wieder. Später organisierte er selbst Radtouren für den ADFC und engagierte sich für die Arbeit in unserer Ortsgruppe. Aus den gemeinsamen Radtouren entwickelte sich eine tiefe Freundschaft, die uns weit über das Radfahren hinaus verband. Wir danken ihm und werden ihn nie vergessen.
Unser Beileid gilt seiner Frau Karin, die ihm bis zum Schluss aufopferungsvoll beiseitestand und wünschen ihr von ganzem Herzen viel Kraft und Zuversicht.

Ab sofort können im Rad's Keller in Mülsen während den Geschäftszeiten die Akkus von E-Bikes geladen werden. Dank der Unterstützung der Bike-Profis von Zwickau stehen auch Ladegeräte von namhaften Herstellern zur Verfügung. Des Weiteren besteht ab sofort die Möglichkeit E-Autos zu laden - mit bis zu 32 kWh Ladekapazität für die Gäste des Rad's Keller.

Am 23.04.19 hatte die Ortsgruppe Zwickau des ADFC Sachsen zu einer Diskussionsrunde ins Cafe Streit in Wilkau-Haßlau eingeladen. Zu Gast war die Landtagsabgeordnete Katja Meier (Bündnis 90/ Die Grünen).

Bei der Veranstaltung ging es um Anregungen zur Förderung des Radverkehrs in und um Wilkau-Haßlau.

Folgende Punkte wurden angesprochen und diskutiert:

  • durchgängige Anbindung der Fußgängerbrücke "WiHa-dukt" an den Radverkehr
  • Bau eines Radweges an der B93 entlang der Hochwasserschutzmauer
  • Schaffung einer Radverbindung unter der Muldenbrücke
  • Aus- bzw. Umbau des Rotdornwegs für unbehinderten Fuß- & Radverkehr
  • Errichtung einer Bike-and-ride-Anlage am Bahnhof Wilkau-Haßlau
  • Bau eines Radweges in Richtung Kirchberg auf der ehemaligen Trasse der Schmalspurbahn
  • Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer
  • Durchfahrt für Radler von der Poststraße auf die Neuwilkauer Straße und
  • durchgehende Befahrbarkeit der Rosa-Luxemburg-Straße für Radler

Dazu kämen noch der Wunsch nach besserer Beschilderung für ortsunkundige Radfahrer bei Straßensperrungen bzw. an Baustellen.

Einige dieser Punkte sind schnell und mit geringem finanziellem Aufwand umsetzbar. Der ADFC wird seine Forderungen bei der Stadt Wilkau-Haßlau einbringen.

Wir danken Katja Meier, die uns mit Rat und Tat zur Seite stand, sowie den zahlreich erschienenen Interessenten.